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Noch etwas verschlafen trafen wir uns vergangenen Sonntag (25.08.13) am Bahnhof Pratteln, um mit Zug und Bus nach Reigoldswil zu fahren. Obwohl wir weniger waren als geplant, haben wir die Busfahrerin auf der knapp 30-minütigen Fahrt wahrscheinlich prima unterhalten.



Um neun Uhr begaben wir uns mit der Gondel in Richtung Wasserfallen. Wir wussten, dass es heute nicht das letzte Mal sein wird, dass wir an diesem Tag den Boden unter den Füssen verlieren.

Oben angekommen, bekamen wir alle nach einer kleinen Zwischenverpflegung unsere Ausrüstung - in bis zu 20 Metern Höhe will man ja schliesslich gut gesichert sein. Denn, wie einige vielleicht wissen, auf den Wasserfallen gibt es einen Waldseilpark. Und den wollten wir in Angriff nehmen.



Helm, Handschuhe und ein „Gstältli“ mit zwei Karabinern und einer Rolle. Das alles sah auf den ersten Blick etwas verwirrend aus. Doch anschliessend erhielten wir von den Mitarbeitern des Parks eine Instruktion, bei der sie uns die Ausrüstung und die verschiedenen Arten von Hindernissen erklärten. Die Jungs hörten so konzentriert zu, wie es im Training nur selten der Fall ist. Womöglich muss die Trainerin in Zukunft auch einen orangen Helm anziehen?

Danach ging es in kleinen Gruppen auf die verschiedenen Routen des Seilparks. Wir balancierten über Drahtseile, kletterten an Holzwänden entlang oder nahmen wahlweise Kickboard/Schlitten/Surfbrett, um von Baum zu Baum zu kommen.

Leider gibt es davon zwar keine Fotos, aber Interessierte dürfen sich sicher bei den Jungs melden für genauere Infos.

Nach drei Stunden in der Luft meldete sich langsam der Hunger. Aus den „Klöpfern“ wurden zwar meist Rauchwürste, da es kaum trockenes Holz gab. Diese schmeckten aber nach der Anstrengung trotzdem sehr gut.


Gestärkt machten wir uns auf die Rückreise. Knapp zwei Stunden wanderten wir wieder ins Tal zurück und man merkte dem einen oder anderen die Müdigkeit an.

Auf der Heimfahrt zurück nach Pratteln sah man deshalb einige müde, aber auch zufriedene Gesichter.

An dieser Stelle möchte ich den beiden Juniorinnentrainerinnen Sandy und Nadine herzlichst danken. Sie haben mich während des ganzen Tages tatkräftig unterstützt. Und nicht nur sie haben gemerkt, wie unglaublich schwindelfrei man plötzlich wird, wenn man sich ausschliesslich auf „seine“ Kinder konzentriert ;)







Veröffentlicht am:
01:44:58 28.08.2013

Autor:
bcpratteln

Letzte Aktualisierung
11:12:26 03.06.2015